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OECD Agrarministertreffen (COAG); 25.-26. 2. 2010; HBM Berlakovich, OECD GS Gurria, NZ-Minister Carter
Foto: OECD Photo OCDE

OECD Agrarministertreffen in Paris, 25.-26.2.2010

Unter Vorsitz von Landwirtschafts- und Umweltminister Nikolaus Berlakovich diskutierten anlässlich der OECD Agrarministerkonferenz (25.-26.2.2010, Paris) Landwirtschaftsminister der 30 OECD-Mitgliedsländer sowie aus weiteren 12 relevanten Partnerländern Politikgrundsätze für die Bereiche Ernährung und Landwirtschaft sowie über die strategische Ausrichtung der künftigen OECD Agrararbeit.

 

Ein Kommuniqué wurde verabschiedet, in dem die Konsenspunkte wiedergegeben sind:
Die Regierungen waren sich einig, dass die Ernährungssicherheit durch einen integrierten Ansatz (inländische Produktion, internationaler Handel, Armutsbekämpfung, wirtschaftliche Entwicklung, Lagerhaltung, Sicherheitsnetze etc.) gewährleistet werden müsse.

Es wurde festgehalten, dass der Klimawandel für die Landwirtschaft Herausforderungen und Chancen darstellen und dass der Landwirtschaft eine wichtige Rolle im nachhaltigen Wirtschaften („green growth“) zukommt. Die OECD solle hierzu in Zukunft Politikoptionen und Marktkonzepte identifizieren.
Zur tendenziell handelslastigen Ausrichtung der OECD konnte als Gegengewicht betont werden, dass Regierungen Politikmaßnahmen zur Erfüllung der gesellschaftlichen Erwartungen und zur Gewährleistung einer ressourcenschonenden Bewirtschaftungsweise setzen müssen.
Regierungen teilten die Auffassung, dass geeignete Rahmenbedingungen geschaffen werden müssen, um effiziente, effektive, transparente und faire Märkte zu gewährleisten. Die extreme Preisvolatilität könne durch geeignetes Risikomanagement bewältigt werden.  Die OECD solle die Funktionsweise der Märkte analysieren und angemessene Lösungen zur Bewältigung von Volatilität definieren.
Dem Kommuniqué schlossen sich neben den OECD-Ländern auch die EU, Chile, Estland, Israel, Rumänien, die Russische Föderation und Slowenien an.
 
Weitergehende Informationen und Dokumente finden bis auf weiteres auf der relevanten OECD-Seite.

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10.03.2010, Lebensministerium III/3