http://www.landnet.at

Infonet Lebensministerium.at

Servicelinks

Hauptnavigation Infonet des Lebensministerium

Inhalt

Standort

Projektbericht "Erarbeitung eines Netzes von Untersuchungsflächen im Bereich Biodiversität"

Dieses Projekt des Umweltbundesamtes stellt erstmalig ein systematisches österreichweites Stichprobennetz für den Bereich Biodiversität auf GIS-Basis vor. Ziel des Projektes war es, eine größtmögliche Synergie der bestehenden Monitoringkonzepte und -ansätze zu nutzen.

Innerhalb der Europäischen Union bestehen verschiedene Berichtspflichten auf nationaler Ebene, die als Grundlage u.a. Informationen über die Situation und Entwicklungstrends der Biodiversität benötigen (FFH Richtlinie, Convention for Biodiversity und das „2010 Ziel“, Evaluierung von Förderprogrammen in Naturschutz und ländlicher Entwicklung, Monitoring von Auswirkungen von GVO Freisetzungen, u.a.). Aufgrund des relativ hohen Aufwandes von Kartierungen und Freilanderhebungen sollte hier die optimale Nutzung von Synergien angestrebt werden, indem einmal durchgeführte Datenerhebungen für möglichst viele Auswertungen verwendet werden sollten. Verschiedene Einzelprojekte haben bereits bisher Aufnahmen von Elementen der Biodiversität im Freiland durchgeführt, und z.T. auch weitere Auswertungen von anderen raumbezogenen Daten damit in Beziehung gesetzt, und werden dies auch in Zukunft tun. Eine Nutzung solcher mehr oder weniger historischen Datenbestände kann die Möglichkeit eröffnen, sich auf gewisse „Baseline“ Erhebungen beziehen zu können, die bereits einige Jahre zurückliegen. Zeitliche Messreihen könnten so teilweise rückwärts verlängert werden.
 
Im Auftrag des Lebensministeriums hat eine Arbeitsgruppe ein Konzept für ein Monitoring der Biodiversität im Österreich erarbeitet. Ein Teil der darin vorgeschlagenen Methoden beruht auf einem stichprobenbasierten systematischen Erhebungsnetz, bei dem in Anlehnung an die Österreichische Waldinventur (ÖWI) Dauerbeobachtungsflächen definiert werden. Diese sollen dann im Abstand von einigen Jahren wiederholt aufgesucht und mit bestimmten Erhebungsmethoden kartiert werden. Um mit einem solchen Netz aus Flächenstichproben ein repräsentatives Bild für Österreich zu erhalten, sind bestimmte Anforderungen an die Auswahl und die Anzahl dieser Flächen einzuhalten.
 
 
Der Projektbericht und eine Kurzzusammenfassung stehen zum Download zur Verfügung. Die Datenbank mit der räumlichen Verortung der Stichprobenpunkte kann bei Bedarf im BMLFUW, Abt. II/5 angefordert werden (abteilung.25@lebensministerium.at).

Downloads

12.02.2008, Lebensministerium II/1